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16. Emily/Richard Henry Lancaster

  Emily hatte sich bewusst schnell von Shanna getrennt, als sie wieder in ihre Ebene zurückgekehrt waren. Sie hatten erschreckend feststellen müssen, wie viel Zeit vergangen war, und mussten daher einiges vorbereiten… was auch nicht warten konnte. Zumal sie keine unn?tige Aufmerksamkeit auf sich lenken durfte. Dadurch, dass sie am sp?ten Nachmittag zurückgekehrt war, ging sie als Erstes ins Archiv, wo sie ihre Arbeit nachgehen musste. Es lag schon ein erneuter riesiger Stapel an Ordnern auf ihrem Arbeitsplatz am Fenster, was sie innerlich zum Seufzen brachte. Allein als Emily die Handschrift darauf las, breitete sie sich schon aus, weil es die unverkennbare Handschrift ihrer Stiefmutter war. Sie beide waren wie Feuer und Wasser… zwei Elemente, die absolut nicht zusammen harmonierten. W?hrend Lilian das Feuer war und nur verbrannte Erde hinter sich lie?, war Emily das Wasser… ruhig und flie?end, aber irgendwann wurde sie wütend, verwandelte sich vor ihr alles zu Eis.

  Noch einmal tief seufzend nahm Emily den Zettel von ihrem Schreibtisch, knüllte ihn in ihrer rechten Hand zusammen und warf ihn gedankenverloren in den n?chsten Mülleimer. Sie wollten überhaupt nicht wissen, welche verachteten Worte genau darauf stehen. Au?erdem wandte sie sich ihrer n?chsten Aufgabe zu und sortierte einige Akten, als sie ins Herzinnere des Archivs ging und Unterlagen zusammensuchte, die sie an vielen Stellen im Geb?ude verteilen mussten.

  Erster Punkt… alles durchdenken und dann handeln. Zweiter… Ruhe bewahren und nichts merken lassen. Drittens… so tun, als w?re nichts passiert. Genau diese Reihenfolge würde Emily befolgen, als sie eine Vorrichtung platzierte, die sie zuvor hier eingegeben hatte. Sie war nicht dumm. Jeder J?ger bekam in seiner Lehrzeit das Wissen mit auf den Weg, wie man Sprengs?tze oder andere Requisiten baut und raffiniert einsetzt, sodass es das bestm?gliche Ergebnis gibt. Immerhin hatten sie gelernt, effizient, schnell und pr?zise so viele Wesen wie m?glich zu t?ten, wie es eben nur ging... selbst aus dem Wenigsten, was sie zur Verfügung hatte. Aber was w?ren sie für J?ger, wenn sie nicht alle ein geheimes Versteck besa?en? Jeder vernünftige und klügste Hunter hatte diese… und das nicht nur an einem Ort.

  Au?erdem, war das mehr weh… als wichtige Dokumente zu verlieren?

  Daher versteckte Emily ihre provisorische Bombe hinter einer Buchreihe. Sicher und unbemerkt w?hlte sie eine Stelle aus, die einen toten Winkel zu den Kameras im Raum hatte. Tarnte sie so, dass sie wieder mit Büchern aus dem Gang kam. Genau mittig… sodass alles schnell und effizient geschah. Genug Materialien h?tte das Feuer, damit es sich schnell ausbreitete. Sie überlie? es der Zeit und verlie? das Archiv mit vielen Büchern, die sie in Ruhe verteilen würden.

  Emily hatte schon einige Arbeitszimmer abgearbeitet, als sie aus dem Fenster blickte und bemerkte, wie die Dunkelheit der Nacht hereingebrochen war. Nur reine Finsternis erstreckte sich drau?en, und kein natürliches Licht war zu sehen in dieser kalten, winterlichen Dezembernacht. Die K?lte wurde frostiger, und es w?re eine ideale Chance, dass Shanna sich irgendwo in der Dunkelheit verkroch. Wie auch immer sie das anstellte, aber es funktionierte. Es würde Emily nicht wundern, wenn sie sich schon l?ngst auf dem Gel?nde befand, ohne dass jemand wusste, dass eine bedrohliche Gefahr auf dem Grund und Boden existierte.

  Innerlich bereitete Emily sich auf den kommenden Augenblick vor und verlie? das Arbeitszimmer einer oberen Führungskraft, als sie ins n?chste ging, nur damit die Routine erhalten blieb. Ohne dass Emily sich darauf einstellen konnte, erschütterte das ganze riesige Geb?udekomplex. Dieses Beben brachte sie leicht aus dem Gleichgewicht. Ihr Herz beschleunigte sich schlagartig, und sie legte alle restlichen Bücher auf dem Tisch ab, als sie hinausstürmte und das Ausma? des Schadens auf der anderen Seite betrachtete. Dort wo das Archiv war, klaffte nun ein riesiges brennendes Loch, wo riesige Flammen nach drau?en drangen, sodass sie diese gewaltige Hitze auf der anderen Seite des gro?en Hofes spüren konnte. Für einen winzigen Moment weiteten sich ihre zweifarbigen Augen… bevor ihr resignierter Blick wieder einsetzte.

  Mmmh…, dachte Emily und starrte gebannt auf das Feuer und wie gewaltige Rauchschwaden in den dunklen Himmel emporstiegen. Habe ich mich zu sehr vertan mit der Menge? Ist lange her, als ich selbst eine gebaut habe, wanderten ihre ruhigen Gedanken weiter, weil die Explosion heftiger ausgefallen war, als sie gedacht hatte. Vor ihr spielte sich dann ein hektisches Spiel ab... wie leblose K?rper auf dem Trainingsgel?nde lagen oder andere schwer verletzt, stark blutend auf dem Boden. Durch die heftige Detonation wurden viele Teile durch die Luft geschleudert und trafen alles und jeden wie Wurfgeschosse, der auf dem offenen Feld war. Der Anblick, wie Glassplitter, Holz oder andere Gegenst?nde aus den leblosen K?rpern ragten… wo sich auf dem erdigen Boden rotes Blut um sie sammelte. Innerlich stellte Emily sich auf etwas ein, aber… nichts passierte. Sie empfand nichts bei diesem Anblick.

  ?Was… was ist hier passiert?“, kreischte die Stimme in einem piepsigen Ton... ihre Stiefmutter, die wie ein Blitz aus der Tür neben ihr gestürmt kam… der zum Hauptkomplex führte. ?Du…“, fauchte Lilian fixierend, als ihr kalter, hassvoller Blick auf sie gerichtet war. Natürlich, sie stand hier und sie war ein Dorn in ihren Augen.

  ?Ich habe damit nichts zu tun“, sagte Emily in einem eiskalten Ton, als treffe es sie nicht. Ihre Augen leblos, w?hrend sie den angewiderten blauen Augen begegnete. ?Wieso sollte ich das tun? Das ist mein Arbeitsplatz.“

  ?Lüge nicht“, zischte Lilian giftig zurück. Ihr K?rper spannte sich in ihrem h?sslichen, überflüssigen dunkelblauen Rüschenkleid an. Die F?uste vor Wut geballt, als würde sie jeden Augenblick explodieren. ?Ich… ich habe schon immer gewusst, dass du unbrauchbares Weib etwas ausheckst.“

  Unbrauchbares Weib?, lachte Emily innerlich in ihrem Kopf, und das voller Verh?hnung. Wer hier unbrauchbar war, war diese Frau, die keinen einzigen Beitrag hier leistete. Geld ausgeben, herumkommandieren und jede Chance ausnutzen, so viele M?nner in ihr Bett zu verführen… für mehr war diese geh?ssige Person nicht imstande. ?Für deine unn?tigen Worte habe ich keine Zeit“, schnalzte Emily abwertend und wollte sich von ihr entfernen, denn sie musste weiter und besa? keine Zeit. Doch Lilian packte sie am linken Oberarm, w?hrend sich ihre spitzen Fingern?gel durch ihre schwarze enge Kleidung bohrten. Ihr tat dieser Griff nicht weh, aber etwas anderes … Mit einer schnellen Bewegung hob sie ihren rechten Arm in die H?he, ballte ihre Hand zur Faust und schlug mit geballter Kraft zu … der krachend in dem hübsch geschminkten Gesicht von Lilian landete. Die Frau ging mit einem entsetzten Schrei und Keuchen zu Boden. Die Falten und Rüschen flatterten wie verirrte Motten im Dunkeln um sie herum, bis sie schlie?lich zur Ruhe kamen. ?Fass. Mich. Nie. Wieder. An.“, klirrte ihre Stimme wie die Antarktis in der k?ltesten Zeit – alles konnte darin einfrieren. Lilian lag blutend und ohnm?chtig auf dem Boden, was innerlich in Emily ein zufriedenes Gefühl ausl?ste. Sie l?ste sich von dem sch?bigen Anblick und lief ins Innere des Hauptgeb?udes. Sie musste jetzt schnell handeln und hoffen, dass Shanna schon unten im Raum angekommen war, wo sich der gelbe Kristall befand. Sie betrat das Foyer und entdeckte die zwei toten, blutigen Leichen der J?gerw?chter und diese pr?zisen Stellen… Shannas Handschrift, die Emily ihr beigebracht hatte. Ein Fünkchen Stolz wanderte durch ihren kalten K?rper. An der Treppe angekommen und die ersten Stufen nach unten gehend, h?rte sie die verhasste kalte Stimme ihres Vaters...

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  Richard Henry Lancaster.

  Die emotionslosen Worte, die er jetzt sagte, lie?en sie kurz stocken. ?Ich h?tte damals schon handeln sollen und dich als S?ugling beseitigen sollen. Ein bedauerlicher Fehler, den ich jetzt korrigieren werde“, sprach er in einer t?dlichen Tonlage, die etwas in Emily ver?nderte.

  Sanft und lautlos ging Emily in die Hocke und blickte noch einmal hinter sich nach oben, ob sie niemand dort sah und aus dem Hinterhalt angegriffen wurde. Als die Luft rein war, wanderte ihre rechte Hand zu ihrem rechten schwarzen hohen Stiefel, aus dem sie einen kleinen Dolch herauszog. Auch sie trug ihre eigenen Waffen irgendwo versteckt… eine Lehre, die sie als Erstes in die Wiege gelegt bekamen. Ohne weiter darüber nachzudenken und um keine Zeit zu verlieren, stürmte sie mit einem heftigen Satz nach vorne, w?hrend sie den starken breiten Rücken… in seinem überteuerten Anzug… sah. Er setzte ebenfalls zum Angriff an, als er sich in Kampfhaltung nach vorne beugte. Genau das nutzte Emily jetzt aus. Jegliche Gefühle abgestellt und ihren innerlichen Zorn gebündelt, setzte sie zu einem Hechtsprung an, nutzte seine vornübergebeugte Haltung und schleuderte durch ihr pl?tzliches schweres Gewicht ihren Vater nach vorne. Er verlor ?chzend das Gleichgewicht und landete mit seinem Gesicht und Vorderk?rper auf dem kalten, harten, rauen Steinboden.

  Keine Verz?gerung... Emily rammte von oben und mit beiden H?nden ihren Dolch zwischen seine Schulterbl?tter. Sein Grunzen war Genugtuung genug und zeigte, dass er Schmerzen empfand. ?Du wirst sie nicht anfassen“, knurrte Emily eiskalt und blickte mit hasserfüllten Augen auf ihn herab, der versuchte, sich von ihrem Griff und Gewicht zu befreien. Aber sie drehte ihren scharfen Dolch in seinem Fleisch, sodass er weiter ?chzte. ?Nie wieder!“

  ?Du…“, knurrte ihr Vater, als er seinen Kopf seitw?rts legte, damit sein m?rderischer Blick auf sie gerichtet war. ?Du bist genauso tot…“, zischte er. ?Ihr alle seid mein Eigentum… wie dieses verr?terische Balg.“

  ?Falsch“, sagte Emily kochend vor Wut… das Messer weiter in sein Fleisch bohrend, sodass er nicht wagte, sich zu bewegen, w?hrend das Blut aus seiner Wunde floss. ?Sie geh?rt allein mir… seit dem Zeitpunkt, als sie zur Welt gekommen war. Ich werde nie wieder zulassen, dass du ihr etwas antust oder ihr zu nahe kommst.“ Noch einmal drehte Emily den Dolch schmerzhaft in sein Fleisch, was ihn zum Schreien brachte. Er sollte spüren, wie es sich anfühlte, Schmerzen zu empfinden. Jede Nuance, wie es sich tiefer und fester in sein verdorbenes Fleisch bohrte. Erst als er sich nicht mehr rührte, handelte Emily schnell. Sie mussten von hier verschwinden, weil sie tief im Hintergrund Stimmen wahrnahm. Sie sprang über den gro?en K?rper ihres Vaters und stürmte auf Shanna zu, die entsetzt das Geschehene anschaute. ?Bleib nicht stehen. Das habe ich dich nicht gelehrt. Lauf“, schimpfte sie ihr direkt ins Gesicht, sodass sie ihre Worte vernahm, und packte sie hart am Kragen. Sie zerrte ihre Schwester mit sich, als sie zum gelben Kristall stürmte… ihre Hand darauf legte und nur ein einziger Gedanke z?hlte. Ein kurzes grelles Licht blitzte auf und danach verschwand ihr Umfeld vor ihren Augen. Shanna wurde mitgerissen, weil Emily sie berührte, und es teleportierte sie beide von einer Gefahrenzone weg… nur um in der n?chsten zu landen.

  Richard Henry Lancaster

  Richard konnte nicht fassen, was ihm gerade zugesto?en war. Unb?ndiger Zorn, Hass und rasende Wut tobten durch seinen K?rper, der schmerzhaft ?chzte, als ihm bewusst wurde, was hier geschehen war. Je weiter seine verhassten Gedanken gingen, umso st?rker verspürte er den Drang zu t?ten. Seine rechte Hand wanderte quer von vorne über seine Schulter, als er versuchte, seine Verletzung zu erreichen. Es war sinnlos und er verwarf diese Handlung, w?hrend Richard mühevoll versuchte aufzustehen. Es dauerte ein paar weitere Sekunden, bis er taumelnd auf die Fü?e kam.

  Dieses verfluchte G?r hatte gut genug gelernt, welche Stellen sie angreifen musste, damit der Gegenüber keine M?glichkeit besa?, sich selbst zu verarzten und dadurch auf andere angewiesen war. Das würde sie ihm bü?en. Nicht nur, dass das verr?terische Balg hier aufgetaucht war… nein, es musste auch noch Emily dazu anstiften, abtrünnig zu werden. Zumal, wie hatte das missratene und fehlerhafte G?r es nur geschafft, unbemerkt in die gut überwachte Basis zu gelangen? Waren seine J?ger schon so nutzlos und vernachl?ssigten ihren Posten? War hier jemand überhaupt zu gebrauchen?

  Wutverzerrt starrte Richard mit seinen leuchtend violetten Augen auf den gelben Kristall, der sein pers?nlicher Zugang zum Gef?ngnis der Huntervereinigung war. Jede Hauptstation auf der Welt besa? einen dieser Kristalle und bekam so den Zugang dorthin, wenn sie Gefangene gemacht hatten. Ein Ort… perfekt für die H?llenbrut, die im Verborgenen lebte. Doch Richard konnte ihnen nicht einfach folgen. Leider nicht, denn er hatte absolut keine Ahnung, wohin sie sich in dieses Labyrinth teleportiert hatten. Dieser Kristall reagierte nur per Gedanken und der intensivste Gedanke z?hlte und lie? sie dort erscheinen. Also im Augenblick zwecklos, aber er würde nicht nachgeben und diese beiden verr?terischen G?ren sollten beten, dass sie dort im Labyrinth verreckten… ansonsten würde Richard sie pers?nlich jagen und diese Existenz, worin zur H?lfte sein Blut floss, eliminieren. Sie hatten kein Recht zu leben… nicht solange er atmete und sein kostbares Blut durch ihre Adern rauschte. Sie besudelten alles, was der Lancaster-Stamm ausmachte.

  Ein letzter hassvoller Blick auf den gelben Kristall, als Richard sich schlagartig abwandte und leicht gebeugt die Treppe hinaufstolperte. Die Explosion hatte schlagartig Chaos auf der Station verursacht und er musste nicht eins und eins zusammenz?hlen… um zu wissen, wer daran schuld war. Als er die Tür durchschritt und das zerst?rte Chaos entdeckte, verfinsterte sich sein Blick noch mehr, zu einer h?sslichen Fratze des Hasses. Sein K?rper spannte sich an, ignorierte gekonnt seine schmerzhafte Verletzung und wie sein Blut hei? seinen Rücken hinab floss und seine dunkle Kleidung tr?nkte. Nichts war mehr von diesem Archiv übrig… alle Dokumente mit einem Schlag zerst?rt. Ja, diese Informationen waren wichtig, selbst wenn die geheimen Dokumente hier unten nicht aufbewahrt wurden. Keine der Huntergesellschaften dokumentierte etwas digital, weil viele die Befürchtung von gehackten Systemen hatten. Also wurde alles noch so gehandhabt, als w?ren sie im tiefsten Mittelalter, weil sie keine geheimen Informationen verlieren wollten. Alles streng nach einem bestimmten System sortiert und organisiert.

  Zu all der Anarchie kam noch hinzu, dass sie einige J?ger verloren hatten. Das machte ihn noch entschlossener, diese beiden missratenen Abk?mmlinge zu jagen und zu t?ten. Sie sollten sich in Acht nehmen… Seine brennende Feindseligkeit wurde noch weiter geschürt, je mehr Richard das Durcheinander betrachtete. Er wandte seinen teuflisch zornigen Blick erst ab, als er links eine bemerkte Regung und sah, wie seine jetzige… Ehefrau vom Boden aufstand. Ihr Gesicht war blutverschmiert und seine Züge verdunkelten sich noch mehr. Es war nicht so, dass er an diesem Weib hing. Er hatte zwar schon ein gewisses Alter von sechzig Jahren, aber jung und voller Energie strotzte er immer noch. Er k?nnte sich mühelos durch Macht und Geld eine neue Frau suchen. Jünger, agiler und kr?ftiger. Vielleicht sollte er das tun, damit er verl?sslichere Nachkommen in der Welt setzte als diese Brut, die er bisher gezeugt hatte. Er besa? noch einige, die in der Welt verteilt waren, aber der Lancaster-Stamm konnte nicht gro? genug sein. Austauschbar war jeder und alle, die nicht loyal waren, wurden eliminiert und ausgetauscht. Langsam hatte Richard auch genug von diesem Eheweib… was sich ein breites, rachsüchtiges und geh?ssiges L?cheln auf seinem Gesicht ausbreitete. Seine Augen blitzten auf, als er seinem Ventil Luft machen musste. Nur wenige Schritte… trotz seiner Verletzung, die er danach behandeln lassen würde, ging er ohne Erbarmen und mit m?rderischen Gedanken auf die Frau zu, die stolpernd zum Stehen kam. Als sie ihn sah, wollte sie schon vor Wut lospoltern, da packte Richard sie an der Kehle. Ihre himmelblauen Augen weiteten sich vor Schock und Panik... welche ein Genuss des Anblickes, w?hrend er immer wieder in die Gesichter starrte und sie bemerkten, sie werden sterben. Nur ein einziger kr?ftiger Ruck ihres dekorativen Halses und nur ein knackendes Ger?usch, in dem er ihr Genick gebrochen hatte. So leicht... so einfach. Ihre leblosen K?rper lie?en sie achtlos auf den kalten, harten Boden fallen. Richard stieg nur über ihre Leiche, als es ihn nicht interessierte, weil es Geschichte war. Eine Vergangenheit, die er in der Lage war, wie einen zerschlissenen Mantel im Dreck. Ohne Aufregung wanderten seine Gedanken um seine Rache, die er erneut verflucht bekommen würde.

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